Deine
Oberstufe
11. - 13. Klasse

Die Oberstufe wird im Kursstufenmodell mit Kooperationspartnern unterrichtet.
Den anerkannten Abschluss (Abitur) erhalten unsere Schüler dann durch eine Schulfremdenprüfung bzw. Nichtschülerprüfung an einer deutschen Schule.
Die detaillierte Ausarbeitung der pädagogische Konzepte erfolgt, sobald unsere Schüler die 9. Klasse erreicht haben. Informationen zu unseren angebotenen Kursen, Kurswahl, Ablauf, Probeklausure, ect. folgen noch.

Derzeit finden Absprachen statt, wie wir die Vorbereitungen auf die Prüfungen stattfinden lassen. Im Anschluss finden Sie die offiziellen (allgemeinen) Vereinbarungen der KMK über die Durchführung der Nichtschülerprüfungen. 


Auszug aus den Vereinbarung über die Abiturprüfung
für Nichtschülerinnen und Nichtschüler entsprechend der Gestaltung
der gymnasialen Oberstufe in der Sekundarstufe II
(Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 13.09.1974 i. d. F. vom 09.06.2017)


" 3. Prüfungsfächer
(Hinweis der WvH: nachfolgend finden Sie alle Prüfungsfächer, die in Nichtschülerprüfungen abgenommen werden. Wir werden jedoch aus wirtschaftlichen Gründen nicht auf alle Fächer vorbereiten können)

3.1 Prüfungsfächer können sein: 


im sprachlich-literarisch-künstlerischen Aufgabenfeld:
Deutsch, Englisch, Französisch, Russisch, Spanisch, Latein, Griechisch, Bildende Kunst, Musik

im gesellschaftswissenschaftlichen Aufgabenfeld:
Geschichte, Geographie, Sozialkunde/Politik, Wirtschaft

im mathematisch-naturwissenschaftlich-technischen Aufgabenfeld: Mathematik, Physik, Chemie, Biologie.

3.2 Die Schulbehörden können diesen Fächerkatalog einschränken oder ihn um Fächer erweitern, die auch an den öffentlichen gymnasialen Oberstufen des Landes
als Prüfungsfächer zugelassen werden können.

3.3 Unter den Prüfungsfächern müssen sich befinden: Deutsch, Geschichte oder ein anderes gesellschaftswissenschaftliches Fach, Mathematik, eine Naturwissenschaft und zwei Fremdsprachen. 

4. Gliederung der Prüfung
Die Prüfung gliedert sich in einen Teil, der Fächer umfasst, die schriftlich und gegebenenfalls auch mündlich geprüft werden, und in einen weiteren Teil, der Fächer umfasst, die nur mündlich geprüft werden. Das Nähere regeln die Länder.

5. Schriftliche Prüfung
5.1 Eine schriftliche Prüfung wird in vier Fächern durchgeführt, die die in Ziff. 3.1 genannten Aufgabenfelder abdecken müssen.
5.2 Unter den Fächern der schriftlichen Prüfung müssen sich das Fach Mathematik und eines der Fächer Deutsch oder eine Fremdsprache befinden.
5.3 Nach Entscheidung der Länder sind zwei bis vier der schriftlichen Prüfungsfächer Fächer auf erhöhtem Anforderungsniveau2 gemäß Ziff. 3.2 der "Vereinbarung zur
Gestaltung der gymnasialen Oberstufe in der Sekundarstufe II“ (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 07.07.1972 in der jeweils geltenden Fassung) In diesen Fächern müssen vertiefte und erweiterte Kenntnisse nachgewiesen werden.
Bei zwei Prüfungsfächern auf erhöhtem Anforderungsniveau muss eines dieser Fächer Deutsch, Mathematik oder eine Fremdsprache sein; bei drei oder vier Prüfungsfächern auf erhöhtem Anforderungsniveau müssen unter diesen zwei der
Fächer Deutsch, Mathematik, Fremdsprache oder eine Naturwissenschaft sein.
Die Länder können zusätzliche Bedingungen aussprechen. 
5.4 Länder, die als schriftlich zu prüfende Fächer Deutsch, Mathematik und eine Fremdsprache vorschreiben, können abweichend von Ziff. 5.1 vorsehen, dass das gesellschaftswissenschaftliche Aufgabenfeld durch ein Fach dieses Aufgabenfelds abgedeckt werden kann, das ausschließlich mündlich geprüft wird.
5.5 Für Aufgabenstellung, Korrektur und Bewertung der schriftlichen Prüfungsarbeiten gelten die Bestimmungen der "Vereinbarung über die Abiturprüfung der gymnasialen Oberstufe in der Sekundarstufe II“ (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 13.12.1973 in der jeweils geltenden Fassung) sowie die von Ziff. 9.3
der Oberstufenvereinbarung entsprechend.
5.6 Wird in einem Land in Fächern der schriftlichen Prüfung auch mündlich geprüft, so ist das Gesamtergebnis im jeweiligen Prüfungsfach zu gleichen Teilen aus den
genannten Prüfungsabschnitten zu bilden (vgl. Ziff. 5.7).
5.7 Die Ergebnisse der schriftlichen Prüfung (gegebenenfalls einschließlich der Ergebnisse der mündlichen Prüfung nach Ziff. 5.6) werden in die Gesamtqualifikation eingebracht, indem die in den einzelnen Fächern erbrachten Leistungen gemäß Ziffern 9.1 und 9.2 der Oberstufenvereinbarung mit einer Punktzahl bewertet werden. Der Berechnungsmodus ergibt sich bei 
a) Berücksichtigung der Prüfungsergebnisse von zwei Fächern auf erhöhtem Anforderungsniveau und entsprechender Höhergewichtung aus Anlage 1.
b) Berücksichtigung der Prüfungsergebnisse bei durchgehend einfacher Gewichtung aus Anlage 2.
5.8 Der Prüfungsteil der schriftlich zu prüfenden Fächer gilt als bestanden, wenn kein Fach mit 0 Punkten abgeschlossen wurde und wenn in mindestens zwei Prüfungsfächern, darunter einem Fach auf erhöhtem Anforderungsniveau, jeweils 5 Punkte einfacher Wertung und insgesamt 220 Punkte erreicht wurden.


6. Mündliche Prüfung
6.1 In vier Fächern, die nicht Gegenstand der schriftlichen Prüfung sind, wird ausschließlich eine mündliche Prüfung durchgeführt. Unter diesen Fächern müssen
sich die in Ziff. 3.3 genannten Fächer befinden, in denen der Prüfling nicht schriftlich geprüft wird.
6.2 Für Aufgabenstellung, Gang der Prüfung, Protokoll und Urteilsfindung bei der mündlichen Prüfung gelten die Bestimmungen der Abiturprüfungsvereinbarung
entsprechend.
6.3 Die Ergebnisse der mündlichen Prüfung werden in die Gesamtqualifikation eingebracht, indem die in den einzelnen Fächern erbrachten Leistungen gemäß Ziffern
9.1 und 9.2 der Oberstufenvereinbarung mit einer Punktzahl bewertet werden, die mit 4 multipliziert wird. In einem Fach sind höchstens 60 Punkte, in der mündlichen Prüfung zusammen 240 Punkte erreichbar. Die Ziffern 5.6 und 5.7 bleiben unberührt.
6.4 Der Prüfungsteil gilt als bestanden, wenn kein Fach mit 0 Punkten abgeschlossen wurde und wenn in mindestens zwei Fächern jeweils mindestens 5 Punkte einfacher Wertung und insgesamt mindestens 80 Punkte erreicht wurden.

7. Ergebnis der Prüfung
7.1 Die Allgemeine Hochschulreife hat in der Abiturprüfung für Nichtschülerinnen und
Nichtschüler erworben, wer beide Teile der Abiturprüfung gemäß den vorstehenden Bedingungen abgelegt und bestanden hat.
7.2 Die Gesamtpunktzahl wird nach dem in den Anlagen 1 und 2 dargestellten Verfahren errechnet. Die Ermittlung der Abiturdurchschnittsnote erfolgt gemäß Anlage 3 der Oberstufenvereinbarung.
7.3 Wer die Prüfung nicht bestanden hat, kann sie frühestens ein Jahr nach dem ersten Versuch einmal wiederholen. Die Prüfung kann nur im Ganzen wiederholt
werden. "

Quellen

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